Tommy Wonder unterhält: Drei neuartige Routinen basierend auf den Bechern und Bällen von Jos Bema von Gene Matsuura
1983, veröffentlicht von Jeff Busby Magic, Inc.
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Aus einer Anzeige von Jeff Busby Magic, Inc., November 1983:
Viele der besten Zauberkünstler der Welt haben auf die Veröffentlichung dieses hervorragenden Buches über neuartige Zauberkunst von einem der weltweit führenden Close-Up-Künstler gewartet – dem Holländer Jos Bema, der unter dem Namen Tommy Wonder professionell auftritt. Gene Matsuura, ein akribischer Zauberautor, hat jede Bewegung, Aktion, Feinheit und Logik, die Jos Bema bei der Präsentation dieser drei verschiedenen professionellen Routinen verwendet, akribisch detailliert beschrieben. Das Ergebnis ist dieses sehr umfassende, reich bebilderte Buch. Mit dem Kauf dieses Buches können Sie diese Routinen selbst vorführen.
Das Buch ist in zwei große Abschnitte unterteilt, von denen der erste zwei unglaubliche Neuheiten enthält. „Canned Craziness“ ist eine Nummer mit einer Suppendose und einem Fleischbällchen – aber es handelt sich nicht um eine getarnte Chop-Cup -Handhabung. Dieser Effekt ist verblüffend und ungewöhnlich: Der Künstler benutzt einen Dosenöffner mit langem Griff, um den Deckel einer Suppendose aufzuschneiden. Das Problem: Die Dose ist leer, bis auf ein kleines Fleischbällchen, das herausgeschüttet wird. Das Bällchen wird zurück in die Dose geworfen und durchdringt dann den Dosenboden – an einer Stelle scheint es, als ob es halb im Dosenboden stecken bleibt! Das Bällchen wird vollständig durch die Dose gezogen und sofort in die Luft geworfen – die Hände sind leer. (In der Nummer wird nur ein Ball verwendet.) Die Dose wird umgedreht und der Künstler versucht, das Bällchen durch die Dose zu schlagen – stattdessen verschwindet es. Der Künstler entdeckt, dass das Bällchen in der Dose feststeckt und versucht, es freizubekommen, indem er mit dem Dosenöffner im Doseninneren herumstochert. Beim Lösen springt der Ball heraus, doch dabei hat er sich zu einem riesigen Fleischbällchen aufgebläht. Der Höhepunkt ist der Hammer – die Dose entpuppt sich als solide, ungeöffnete Dose!
Die zweite Nummer ist „Husten, Husten“ – ebenfalls äußerst originell, kurz und humorvoll. Sie beginnt damit, dass der Künstler während seiner Vorstellung einen leichten Husten bekommt. Um die Symptome zu lindern, holt er eine Blechdose mit Hustenbonbons hervor. Die Dose ist leer, bis auf einen Tropfen darin. Als der Künstler ihn in den Mund stecken will, verschwindet er plötzlich sichtbar. Er blickt auf den leeren Deckel auf dem Tisch und hebt ihn an. Doch dann findet er einen weiteren Deckel und noch einen und noch einen, bis etwa ein Dutzend Deckel auf dem Tisch verstreut sind! Als er schließlich den letzten Deckel erreicht, entdeckt der Künstler das dort liegende Hustenbonbon und steckt es sich zu seiner offensichtlichen Erleichterung in den Mund!
Der zweite Teil des Buches ist umfassend und beschreibt detailliert die Anforderungen und Methoden für die mittlerweile berühmte Becher- und Ballroutine von Jos Bema. Als diese Routine 1977 auf der Fechter Convention in den USA zum ersten Mal gezeigt wurde, war der gesamte Raum (einschließlich einiger der größten Namen der Zauberkunst) völlig am Boden zerstört!
Die Nummer ist verblüffend: Die beiden Becher sind leer und unter jedem liegt ein Ball. Die Hände greifen über die Becher und ziehen gleichzeitig die Bälle durch die Becherdeckel nach oben! Die Becher sind dann leer. Dann „pusten“ Sie einen Ball in einen Becher. Plötzlich erscheint ein Pompon, der vorher an der Tasche befestigt war, in der die Becher transportiert wurden, unter einem Becher – er ist aus der Tasche verschwunden! Der Ball wird wieder an der Tasche befestigt und die Nummer geht weiter: Ein Ball verschwindet und gesellt sich sofort zu einem zweiten Ball unter einem Becher, den ein Zuschauer auf seiner Handfläche gehalten hat! Der verblüffende Höhepunkt der Nummer kommt, als der Künstler versucht, die beiden Bälle durch den Deckel eines der Becher zu schlagen. Sie dringen nicht durch. Der Becher wird angehoben und der Pompon ist wieder da – verschwunden aus der Tasche. Der Künstler greift nach der Tasche, um den Pompon wieder zu befestigen, aber die Tasche ist verschwunden! Die andere Tasse wird angehoben und langsam geschüttelt – der Beutel fällt aus dem Inneren der Tasse und sorgt für ein sensationelles Finish.
Vier ausführliche Kapitel erklären Ihnen Schritt für Schritt die verwendete Ausrüstung und die Herstellung der Bälle und des Sacks. Sie erhalten eine genaue Beschreibung der Routine, einschließlich der spezifischen Gesten und Aktionen sowie der Psychologie und des Umgangs mit den Zuschauern. Sie erhalten eine schrittweise Zusammenfassung der Routine sowie Variationen und Ergänzungen zur Grundroutine. Alle drei Routinen im Buch werden nach der Ausführung sofort zurückgesetzt und sind speziell für das Stehen am Tisch konzipiert – ein Segen für den professionellen Tischspringer.
Das Buch ist hervorragend produziert – es wurde an nichts gespart, um ein elegantes und leicht lesbares Buch zu präsentieren. Es besteht aus 50 großen 8 1/2 x 11 Seiten, fachmännisch gesetzt, mit 85 wunderschönen Strichzeichnungen des Holländers John Elferink, spiralgebunden in auffälligen zweifarbigen Hochglanz-Kunstkarton-Umschlägen.